Wenn Farbe unter die Haut geht
Bodypainting als körperorientierter Zugang zur Selbstakzeptanz

Bodypainting wird meist als künstlerische Ausdrucksform betrachtet. Mein Fachbeitrag untersucht, wie Bodypainting unter bestimmten Bedingungen auch Prozesse der Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz unterstützen kann.
Auf Grundlage von 13 Jahren praktischer Erfahrung werden Beobachtungen aus der Bodypainting-Praxis mit Erkenntnissen aus Embodiment, Körperwahrnehmung, Neuroplastizität und sensorischer Verarbeitung verbunden. Der Beitrag beleuchtet, wie visuelle Veränderung, achtsame Berührung, Entschleunigung und ein geschützter kreativer Rahmen neue Zugänge zum eigenen Körpererleben ermöglichen können.
Dabei wird Bodypainting nicht als therapeutische Methode verstanden, sondern als körperorientiertes Erfahrungsmedium, das in geeigneten Settings Impulse für Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und einen veränderten Blick auf den eigenen Körper geben kann.
Artikel: 7 Seiten
Artikelnummer: KTB20260304
Erschienen in:
körper – tanz – bewegung
Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie
Ernst Reinhardt Verlag
14. Jahrgang, 3. Quartal, Heft 3/2026
